Körpererleben / körperzentrierte Therapieverfahren

Arbeitsgruppe

Dr. med. Uta Fendel

Dipl.-Psych. Hubertus Sandler

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Autorin: Uta Fendel

Die Behandlung mittels Klangliege bzw. Klangstuhl ist ein körperorientiertes präverbales Verfahren, welches dem Rezipienten Situationen ermöglicht, die zunächst ungewohnt und neu sind.
Klangliege und Klangstuhl bestehen aus einem Resonanzkörper, dessen Unter- bzw. Rückfläche mit Saiten versehen ist, die vom Behandler gespielt werden. Die Saiten sind in Oktaven oder Quinten gestimmt, sodass beim gleichmäßigen Darüberstreichen mit den Fingerspitzen ein monochromer Klangteppich mit deutlich wahrnehmbaren Obertönen entsteht. Durch den Körperkontakt des Rezipienten mit dem Resonanzkasten erfolgt aufgrund der direkten Schwingungsübertragung neben der akustischen eine körperlich-sensorische Stimulation.

In unserer Klinik werden in zwei Forschungsprojekten das subjektive Erleben während der Behandlung mittels Klangliege bzw. Klangstuhl sowie die Wirkungen der Behandlung auf physiologische Parameter wie EEG, Hautleitwert und Speichel-Cortisol untersucht.